Lothar J. Ratschke
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20.Jubiläums-Seminar in Zeulenroda
Vom 04.11.2011 bis zum 06.11.2011 lud unser Verein „Karate-Do Zeulenroda e.V.“ zum 20. Wochenendlehrgang in die Zeulenrodaer Ludwig –Jahn –Turnhalle ein. Unser Karateverein organisierte seit seiner Gründung 1995 zwanzig Wochenendlehrgänge und vier Wochenlehrgänge.

Als Seminarleiter konnten wir Sensei (Meister) Lothar J. Ratschke gewinnen, dieser ist Träger des 7. Dan im Karate. Diese Prüfung hat er vor vier der höchsten Meister (mit dem 8. und 9.Dan) des Deutschen Karate Verbandes abgelegt.

Er hat erheblich an der Mitgestaltung des jetzigen Thüringer Karate Verbandes unter anderem, als Stilrichtungsreferent und Ausbilder von C, -B- Trainern von 1993 – 1999, mitgewirkt sowie war er von 1993 bis 1996 Landestrainer Kata in Thüringen. Des Weiteren war Sensei Ratschke drei Jahre Stilrichtungsreferent Shotokan im DKV.

Seine vorletzte Prüfung legte er unter den wissenden Augen von Professor Taiji Kase, einem Schüler von unserem Stilinitiator/Namensgeber Gichin Funakoshi. Lothar J. Ratschke ist ein „Lehrer der Lehrer“ ( jap. Shihan).

Unserer Einladung folgten 77 Teilnehmer unterschiedlichen Alters von sechs bis sechzig Jahren, wobei 29 Dan-Träger (Schwarzgurte) anwesend waren. Nicht nur aus der näheren Umgebung erschienen unsere Gäste, sondern auch aus Bayern, Brandenburg, Hessen, Baden-Württemberg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Man kann mit ruhigen Gewissen von einem Lehrgang auf Bundesebene sprechen.
Während des Lehrgangs zeigte der eingeladene Meister Gemeinsamkeiten zwischen dem Karate und anderen Kampfkünsten, so zum Beispiel dem Wu Shu aus Nordchina oder dem Teakwon Do aus Korea auf.

Seit längerem lehrt Shihan Ratschke das Karate in seinen unterschiedlichen Variationen nach biomechanischen Gesetzmäßigkeiten um körperliche Schäden zu vermeiden und die Karate-Bewegungen zu verbessern. So war ihm in diesem Lehrgang besonders wichtig auf die richtige und bewusst ausgeführte Fußbewegung beim Tai-Sabaki und im speziellen bei Ashi-Sabaki Bewegungen hinzuweisen. Neben den oben genannten Techniken behandelte Shihan Ratschke in den Kata, Kata-Bunkai und Kumiteformen die darin enthaltenen und abgeleiteten Soete-, und Kaishote-Formen intensiv. Daher baute er sein Training nach dem jeweiligen Leistungsstand der teilnehmenden Karatekas auf, um differenziert auf jeden Einzelnen einzugehen. Somit konnte jeder Teilnehmer individuell gefördert und gefordert werden. Es nahmen auch Schwarzgurte, neben ihren regulären Trainingseinheiten in den Anfängereinheiten teil, um ihre Techniken zu verbessern und ihr Wissen zu vertiefen. Sie wissen, dass Shihan Ratschke auch in den Einheiten der Farbgurte vieles Interessantes erklärt und zeigt. Auf Fragen der Teilnehmer antwortete der Meister ausführlich und zeigte auch die Vorzüge und Nachteile anderer Lehrmeinungen auf.

Ich möchte mich im Namen meines Vereines bei allen bedanken die uns bei der Durchführung unseres Lehrganges unterstützt haben.

Frank Rohleder